Hausschuh-Wissen von A bis Z
Willkommen im Hausschuh-Lexikon! Hier finden Sie interessante Informationen rund um Hausschuhe, ihre Bestandteile und Besonderheiten.
A
Absatz
Der Absatz ist der hintere erhöhte Teil der Schuhsohle, der für Stabilität und Haltung sorgt.
Anatomisches Fußbett
Wenn von einem anatomischen Fußbett die Rede ist, wird damit im Allgemeinen ein Fußbett bezeichnet, das an die Physiognomie des menschlichen Fußes angepasst ist. Das heißt, dass spezielle Ausformungen vorhanden sind, die entsprechend der Fußsohle durch Einbuchtungen und Erhebungen in Erscheinung treten. Diese stützen den Fuß, tragen zur Entspannung beim Laufen und im Stand bei und können bei Problemfüßen und Fehlstellungen auch schmerzlindernd wirken.
Der besondere Vorteil eines anatomisch geformten Fußbettes liegt auch darin, dass die Fußmuskulatur gestärkt und die Durchblutung angeregt wird. Ein gutes Fußbett kann also durch das Tragen der Schuhe zu einer Revitalisierung der Füße und zur Entspannung führen. Anatomische Fußbetten können als lose Einlage ergänzt werden oder sind in vielen hochwertigen Schuhen bereits integriert. Als besonders geeignet haben sich Fußbetten erwiesen, die sich durch das Tragen den jeweiligen individuellen Fußkonturen anpassen.
Hier finden Sie Beispiele von Hausschuhen für das ganze Jahr und Pantoletten und Clogs für den Sommer, die über ein anatomisch geformtes Fußbett verfügen.
Hausschuhe mit Fußbett
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ab 74,90 eurMehr Hausschuhe mit Fußbett entdecken!verfügbare Größen:Antibakterielle Wirkung
Eine antibakterielle Wirkung beschreibt die Eindämmung oder Tötung von Bakterien, bzw. die Vermeidung derselben. Neben speziellen Einlagen, die diese Aufgabe erfüllen, bringen manche Materialien von Natur aus schon antibakterielle Grundeigenschaften mit. Dazu gehört die Schafwolle, die beispielsweise in Form von Wollfilz ein optimales Obermaterial für Hausschuhe bildet.
B
Ballerinas
Ballerina ist die Bezeichnung für eine Schuhform, die über die Ferse um den gesamten Fuß verläuft. Seinem Namen verdankt dieses flache Schlupfschuhmodell seiner Ähnlichkeit mit den im Ballett benutzten Spitzenschuhen. Ihre grazile Form betont den Fußrücken und verlängern die ästhetische Beinlinie.
Zudem sind Ballerinas, anders als ihre namensgebenden Vorbilder, zumeist besonders leicht und flexibel. Sie verkörpern also eine filigrane Bequemlichkeit, die sich für alle Damen eignet, deren Füße wenig zusätzliche Unterstützung beim Laufen benötigen. Ballerinas gehören zur Gruppe der so genannten Slipper – sie sind also einfach und ohne Umstand an- und auszuziehen.Ballerinas für Damen
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Clogs
Clogs sind pantoffelartige Hausschuhe, die aber anders als Pantoffeln durchaus an der Ferse geschlossen sein können. Ursprünglich stammt dieser Schuhtypus aus England und fand über Schweden eine weite Verbreitung.
Während die ersten Clogs noch dadurch gekennzeichnet waren, dass sie über eine feste Sohle aus Holz verfügten, hat sich der Begriff mittlerweile auch als Beschreibung einer bestimmten Form von Garten- und Hausschuhen etabliert.
Zwar sind hier viele Modelle aus Kunststoff zu einer weiten Verbreitung gekommen, doch eignet sich vor allem atmungsaktive Naturmaterialien Wollfilz und Leder in Verbindung mit einem anatomischen Korkfußbett für die Herstellung von Clogs für den Hausgebrauch. Aber auch andere Sohlenkonstruktionen sind durchaus beliebt. Häufig sind Clogs mit einer Laufsohle aus wasserabweisenden Gummi versehen und damit auch für den Außenbereich geeignet.Clogs aus Leder und Filz
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Decksohle
Die Decksohle ist der Bereich des (Haus-)Schuhs, auf dem die Füße stehen. Sie liegt über der so genannten Brandsohle und steht gegebenenfalls in direktem Kontakt zur Haut der Fußsohle. Deshalb ist es besonders wichtig, dass die Decksohle farbecht, unempfindlich gegenüber Schweiß und abriebfest ist.
Eine Decksohle kann aus unterschiedlichsten Materialien bestehen, die je nach gewünschtem Effekt alle ihre Vorzüge haben. Sucht man beispielsweise eine besondere Wärme, erweist sich Lammfell als besonders geeignet. Auch bestimmte Synthetikmaterialien haben sich hier als durchaus vorteilhaft erwiesen. Eine Innensohle aus Filz hingegen bietet Wärme und eine besonders gute Klimatisierung. Als klassisches Laufsohlenmaterial hat sich bis heute Leder erwiesen, da es nicht nur besonders angenehm, sondern auch widerstandsfähig ist.Diabetis und Fußgesundheit
Diabetiker sollten ihre Füße täglich auf Hautdefekte untersuchen und viel Sorgfalt bei der Fußpflege aufbringen. Denn sie unterliegen dem Risiko, ein sogenanntes diabetisches Fußsyndrom zu erleiden – eine Spätfolge der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus. Dabei können sich kleine Verletzungen schnell zu großen Wunden mit starken Entzündungen ausdehnen, die unbehandelt zu langen Krankheitsverläufen mit operativen Eingriffen bis hin zur Amputation führen können. „Die Früherkennung von Auffälligkeiten ist entscheidend für eine gute Heilung.
Präventionsmaßnahmen und die frühzeitige Diagnostik bzw. Therapie sind entscheidend für den Erhalt der Füße bei Diabetikern. Orthopäden und Unfallchirurgen raten daher zu folgenden Maßnahmen:
• Selbstuntersuchung: Diabetiker oder deren Angehörige sollten die Füße täglich nach Verletzungen, Druckstellen und Nagelveränderungen absuchen. Bei Schäden sollte unmittelbar ärztlicher Rat eingeholt werden, um das Ausbreiten von Entzündungen zu verhindern.
• Fußpflege: Die Füße sollten täglich gewaschen und eingecremt werden. Auch die Pflege der Zehennägel gehört dazu, ggf. durch einen Fachmann. Der Strumpfwechsel und die Desinfektion der Schuhe von innen sollten täglich durchgeführt werden.
• Schuhwerk: Diabetiker sollten nicht zu enges oder scheuerndes Schuhwerk tragen, damit es nicht zu Druckstellen oder Geschwüren kommt. Der Schuh sollte an den Zehen groß genug sein und keine innen liegenden Nähte haben. Vorteilhaft ist ein weiches, atmungsaktives Leder sowie keine oder eine weiche Vorderkappe. Bestehen bereits Nervenschäden (Polyneuropathie) oder Fußfehlstellungen sollte auf eine geeignete individuelle diabetikergerechte Weichbettung des Fußes geachtet werden.
• Schuhwechsel: Diabetiker sollten zur Verminderung von Druckstellen öfter mal die Schuhe wechseln. Hier finden Sie eine Auswahl an Hausschuhen, die sich auch für Diabetiker eignen.
• Sofort zum Arzt: Jede Schwellung am Fuß, kleinste Schäden an der Haut oder ein Pilzbefall sollten ärztlich untersucht werden.
• Fußschutz: Barfußlaufen sollte wegen der Verletzungsgefahr ganz vermieden werden, insbesondere wenn bereits eine Nervenschädigung (Polyneuropathie) festgestellt wurde, d.h. der Schmerzreiz als natürlicher Schutz vor tiefergreifenden Verletzungen ausfällt.
E
Eingewachsene Zehennägel
Sehr unangenehm und zeitweise richtig schmerzhaft kann es werden, wenn ein eingewachsener Zehennagel Probleme bereitet. Wie man diesen wieder los wird und das Einwachsen eines Nagels verhindert, erfahren Sie hier.
Ein eingewachsener Zehennagel macht sich zumeist durch gerötete und geschwollene, sowie schmerzende Stellen am Nagelbett bemerkbar. Grundsätzlich kann jeder Zehennagel einwachsen. Häufig ist es jedoch der große Zeh, bei dem diese Probleme auftreten. Der Grund dafür liegt wie so häufig in der Wahl der Schuhe. Sind diese zu eng oder schlecht sitzend, kommt es zu unerwünschten Druck. Der Nagelrand kann sich dann unter die Haut des Nagelbettes schieben und die Wuchsrichtung vom natürlichen Verlauf abweichen.
Drückt der Nagel in das Gewebe des Nagelbettes, ist durch die entstehende Reizung ein Einfallstor für Bakterien. Als Folge kann eine Entzündung des Bereichs um den eingewachsenen Nagel drohen, die eventuell sogar einen operativen Eingriff nötig macht. Eine Entzündung geht zumeist mit der Absonderung von Wundflüssigkeit oder gar Eiter einher. In diesem Fall sollte eine medizinische Fachperson zu Rate gezogen werden.
Tipps zur Linderung der Beschwerden
Ist ein Zehennagel eingewachsen, aber nicht entzündet, kann auch mit einigen Hausmitteln dagegen vorgegangen werden. Im Zweifel aber empfiehlt es sich, eine medizinische Fußpflege in Anspruch zu nehmen.
Warme, nicht zu heiße Fußbäder sorgen nicht nur für Entspannung, sondern auch dafür, dass die Haut weich und damit ein Lösen des Nagels aus der Haut erst ermöglicht wird. Der so wieder freigelegte Nagel kann nun mit einem Stück zusammengerollter Watte sanft von der Haut weggespreizt werden.So einfach lassen sich eingewachsene Zehennägel vermeiden
Wie immer gilt auch bei diesem Thema, dass Vorsicht besser als Nachsicht ist. Dabei ist es gar nicht schwierig, eingewachsene Zehennägel zu vermeiden. Achten Sie besonders auf das korrekte Schuhwerk. Insbesondere, wenn Sie bereits Probleme mit eingewachsenen Nägeln hatten oder aktuell haben, sollten die Schuhe im Zehenbereich ausreichend Raum bieten. Hinsichtlich der idealen Hausschuhe eignen sich also entweder Clogs aufgrund ihrer typischen Form oder Hausschuhe aus Walkstoff aufgrund des weichen und nachgiebigen Obermaterials.Generell wichtig ist es, eine übermäßige Schweißbildung zu vermeiden. Starkes Schwitzen weicht die Haut zusätzlich auf. Das erleichtert das Einwachsen. Auch hier spielen die Schuhe eine entscheidende Rolle. Achten Sie auf atmungsaktive Materialien. Wir empfehlen deshalb Hausschuhe, deren Obermaterial aus reiner Schurwolle besteht.
Ebenso bedeutsam ist aber auch die Nagelpflege. Denken Sie daran, dass Zehennägel nicht oval geschnitten werden sollen, sondern gerade. So vermeiden Sie, dass sie unter die Haut wachsen. Gleiches kann übrigens auch aufgrund einer Verletzung durch einen harten Stoß passieren. Auch hier gilt, dass ein Schuh weit mehr als nur modisches Accessoire ist. Denn egal ob unterwegs oder zuhause schützt die Fußbekleidung auch vor Verletzungen.
Besondere Achtsamkeit auf eingewachsene Nägel ist bei einem gleichzeitigen Vorliegen von Diabetes geboten. Die Schwierigkeit hier liegt in dem häufig verminderten Schmerzempfinden und der damit einhergehenden Gefahr, eine mögliche Entzündung verspätet zu bemerken. Und dies bei einem erhöhten Risiko von Entzündungen mit schweren Folgen. Lassen Sie deshalb regelmäßig eine Fachperson den Gesundheitszustand Ihrer Füße kontrollieren.
Espadrilles
Als Espadrilles bezeichnet man leichte Schlupfschuhe für den Sommer. Der Begriff stammt aus Spanien, der Heimat dieser Schuhvariante.
Hinsichtlich der der Schuhform zeichnen sich Espadrilles durch einen geschlossenen Schaft aus Baumwolle oder Leinen. Häufig wird der Fersenteil auch heruntergeklappt, wodurch man besonders schnell in und aus dem barfuß zu tragenden Schuh schlüpfen kann. Dies unterstreicht die legere, sommerliche Erscheinungsform und führt dazu, dass Espadrilles auch eine sommerliche Alternative zum klassischen Pantoffel sind.
Ursprünglich sind Espadrilles mit einer Sohle aus geknüpften Pflanzenfasern, zumeist Hanf, ausgestattet. Dies hat den Nachteil, dass sie empfindlich auf Feuchtigkeit reagieren. Neuere, hochwertige Variationen dieser Schuhart, wie beispielsweise verschiedene Sommermodelle von Living Kitzbühel, verfügen über langlebigere und stabilere Sohlenkonstruktionen mit einer Laufsohle aus Gummi, sowie Fußbetten, die für eine Dämpfung sorgen, welche bei den ursprünglichen Espadrilles nicht gegeben ist. Dennoch ist die grundsätzliche Leichtigkeit hier ein entscheidendes Merkmal.EVA-Fußbett
Ein EVA-Fußbett zeichnet sich durch seine besonderen dämpfenden Eigenschaften aus, die dazu beitragen, dass jeder Schritt sanft abgefangen wird. EVA ist eine Abkürzung für Ethylenvinylacetat. Dieser kautschukähnliche Kunststoff hat eine hohe Wärmebeständigkeit, ist auch bei kalten Temperaturen widerstandsfähig und besonders langlebig.
G
Gebrochene Zehen
Hausschuhe sind mehr als nur wärmendes oder modisches Beiwerk. Auch gegen schmerzhafte Fußverletzungen sind Pantoffeln ein wichtiger Schutz. Denn wie schnell kann es passieren: Ein unbedachter Schritt – gerne in Eile – und die Zehen stoßen gegen ein Hindernis. Als häufige Folge resultieren daraus Prellungen, eine Verstauchungen oder gar Brüche. Wenn ein Zeh verletzt ist, wird es fast immer richtig schmerzhaft. Das normale Gehen oder gar Treppensteigen wird dann vorerst zu einer Tortur.
Ob nach einem schmerzhaften Zusammenstoß mit einem Tischbein oder einer Türzarge ein Bruch, eine Prellung oder Ver stauchung vorliegt, kann zumeist nur ein Arzt klären. Denn diese Verletzungen unterscheiden sich auf den ersten Blick nur leicht voneinander.
Brüche erkennen
Hinweise auf einen Bruch sind anhaltende Schmerzen, auch bei kleinsten Belastungen, die sich durch Aktivität oft noch verschlimmern. Eine unnatürliche Stellung des betroffenen Zehs ist ebenso ein untrügliches Zeichen. Ein weiterer Hinweis auf eine Fraktur sind Schwellungen und Unbeweglichkeit. Wenn das Endgelenk der Zehe betroffenen und durch Blutergüsse verfärbt ist, kann dies ebenfalls auf einen Bruch hindeuten.Treffen ein oder mehrere dieser Anzeichen zu, sollten Sie in jedem Falle einen Arzt, vorzugsweise einen Chirurgen, Unfallchirurgen oder Orthopäden aufsuchen. Anhand von Röntgenbildern kann eine gesicherte Diagnose gestellt und eine geeignete Therapieform ermittelt werden. Je nach Schwere des Bruchs und des betroffenen Zehs kann diese in Form eines Gipses, eines Tape-Verbandes, einer Schiene, speziellen Schuhe oder in schweren Fällen durch eine Operation erfolgen. Die gute Nachricht aber ist, dass ein gebrochener Zeh zumeist problemlos heilt. Dieser Prozess wird durch das Hochlagern des betroffenen Fußes positiv beeinflusst. Wichtig ist hier: Wenn durch das normale Schuhwerk Druckschmerzen entstehen, sollte dieses während des Heilungsprozesses durch andere Schuhe ausgetauscht werden.
Sofortmaßnahmen wenn es doch passiert
Wenn Sie eine Zehenverletzung davontragen, empfiehlt es sich, möglichst schnell für eine Kühlung der betroffenen Zehe zu sorgen. Dies lindert die Schmerzen und mindert die Ausbildung eines Blutergusses. Dabei ist dringend darauf zu achten, dass die Haut nicht in Mitleidenschaft gezogen und ein Kühlpack nie direkt und nur mit Tuch aufgelegt wird.Der betroffene Fuß sollte dann hochgelagert werden. Um eine Verschlimmerung von vornherein zu vermeiden, sollte die Belastung des betroffenen Zehs weitgehend vermieden werden, bevor eine ärztliche Untersuchung erfolgt ist.
Eine fachliche Abklärung beim Mediziner ist in jedem Fall ratsam. Denn auch wenn der Zehenbruch als eher harmlos gilt, ist es besonders wichtig, diesen sachgemäß zu behandeln. Schließlich werden unsere Füße und Zehen durch das Laufen und Stehen ständig belastet.
Schützen Sie Ihre Füße!
Natürlich gilt auch hier: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Denn wer sich schon einmal einen Zeh gebrochen hat, weiß um die Schmerzen. Auch wenn dies im wahrsten Sinne des Wortes kein Beinbruch ist, wird man doch zu gerne auf ein weiteres Erlebnis dieser Art verzichten. Vor allem, weil sich die Beschwerden gerne mehrere Wochen hinziehen können. Da aber ein Missgeschick und ein Fehltritt aus Unachtsamkeit schnell passiert sind, ist als wirkungsvolles und einfaches Mittel das Tragen von Hausschuhen eine optimale Lösung. Selbst weiche Modelle, deren Obermaterial flexibel ist, bieten einen guten Schutz vor harten Stößen. Es muss also nicht zwangsläufig der stabile Filzclog sein, auch wenn wir vor allem Filzpantoffeln zum Schutz vor den schmerzhaften Stossverletzungen empfehlen..F
Fersenschale
Als Fersenschale wird der hintere Teil des Fußbettes in einem Schuh oder Hausschuh bezeichnet. Wie der Name schon sagt, wird der Fersenbereich hier in einer Art Schale, also einem leicht erhöhten Rand gebettet, um die Stabilität des Fußes im Schuh zu erhöhen. Das Laufen ist angenehmer und gleichzeitig werden die Füße durch den Rand von hinten vor Stößen geschützt. Fersenschalen können zudem Linderung bei Fußproblemen wie Hühneraugen und Schwielen oder einem Fersensporn bewirken. Ein vorhandenes Fußbett kann auch mit losen Fersenschalen ergänzt werden, beispielsweise um Korrekturen bei Fehlstellungen des Fußes vorzunehmen.
Fersensporn
Ein Fersensporn ist ein dornartiger Knochenauswuchs unter der Hacke. Der auch plantarer Fersensporn genannte Knochenwuchs tritt an der Unterseite des Fersenbeins auf und zeigt in Richtung Zehen. Fußfehlstellung, schlecht gedämpfte Schuhe, Übergewicht oder eine dauerhafte Überbeanspruchung beispielsweise durch Joggen, Wandern oder Treppensteigen können zu einer Reizung des Sehnenstrangs unter dem Fuß führen. Der Körper reagiert mit Kalkeinlagerungen, es bildet sich ein dornartiger Sporn.
In vielen Fällen besteht der Fersensporn über eine sehr lange Zeit, ohne wesentliche Schmerzen zu verursachen. Er bleibt daher zunächst unbemerkt. Erst wenn sich der Sehnenstrang, die so genannte Plantarfaszie durch eine Überbelastung entzündet, entstehen stechende Schmerzen beim Auftreten. Diese können verhindert und bei akuten Beschwerden auch wirkungsvoll gelindert werden. Das richtige Schuhwerk und entsprechende Einlagen sind hier der Schlüssel. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserem Ratgeber unter Hilfe bei Fersensporn
Hier finden Sie das richtige Schuhwerk:
Hausschuhe für FersenspornFußbett
Als Fußbett bezeichnet man zumeist eine ausgeformte Innensohle, die dem Erhalt gesunder Füße dient oder bei bestehenden Fußproblemen eine therapeutische Wirkung bietet. Es ist die elementare Stütze, die unsere Füße idealerweise bei jedem Schritt in der gesunden Stellung hält. Neben der richtigen Passform und Länge, gehört es zu den zentralen Kernstücken eines passenden Schuhs. Es schützt vor Überbelastung und ist die Grundlage für ein ermüdungsfreies Gehen. Ein gutes Fußbett zeigt bis hin zu den Gelenken und dem Rücken Wirkung. Zu unterscheiden sind hierbei fest integrierte Fußbetten und auswechselbare Fußbetten.
Erfahren Sie mehr zum Thema Fußbetten in der Kleinen Fußbettkunde
Hausschuhe mit Fußbett
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Hammerzehen
Der Hammerzeh (Hallux malleus) beschreibt eine dauerhafte krallenartige Beugung einer Zehe. Das Mittelgelenk des betroffenen Zehs ist stark nach oben gebeugt, während das Endglied; also die Zehenkuppe auf den Boden zeigt. Die an einen Hammer erinnernde Form gibt dieser durchaus schmerzhaften Fehlstellung des Fußgliedes seinen Namen.
Der Hammerzeh gehört zu den häufigsten Deformationen der Zehen. Nur selten ist diese Fehlstellung angeboren. Zumeist wird sie im Laufe des Lebens erworben. Neben dem Tragen von falschem Schuhwerk gehören neuromuskulären Erkrankungen, Kinderlähmung und Rheuma, aber auch andere Fehlstellungen wie dem Hallux Valgus, Hohlfuß oder Spreizfuß zu den Ursachen. Die Fehlbelastungen durch eine andere vorhandene Fußdeformation begünstigen durch die gestörte Statik des Fußes die Ausbildung eines Hammerzens. Dieser Prozess kann durch weitere Faktoren, wie Übergewicht gefördert werden.
Typische Beschwerden
Zwar muss ein Hammerzeh nicht zwangsläufig zu Schmerzen führen, doch wer unter dieser Fußdeformation leidet, muss sich häufig mit Druckbeschwerden bei Hühneraugen und Schwielen plagen. Auch Schmerzen unter den Mittelfußköpfchen gehören zu den typischen Beschwerden. Dabei hängt der Grad der Schmerzen nicht zwingend von der Stärke der Fehlstellung ab.Hinzu kommen ästhetische Konflikte, die ebenfalls belasten können. Daneben verursacht diese Deformation häufig Probleme beim Schuhkauf. Hier ist unbedingt auf ausreichend viel Platz im Zehenbereich zu achten, da die Schuhe nicht nur eine zentrale Ursache für die Entstehung eines Hammerzehs sind, sondern auch bei vorhandenen Beschwerden zu Schmerzen führen, wenn sie zu eng sind.
In jedem Fall ist es aber ratsam, mit medizinischem Fachpersonal die Möglichkeiten und individuellen Umstände auszuloten. Denn ein Hammerzeh verschwindet nicht von selbst und bedarf einer Abklärung.
Operation nicht immer nötig
Je nach Ausprägung und Grad der Beweglichkeit, kann bei einem Hammerzeh ohne einen operativen Eingriff Abhilfe geschaffen werden. Einlagen mit Stützen hinter den Mittelfußköpfchen, geweitete Fußkappe, Schienen und Verbände zur Stellungskorrektur sind die üblichen Maßnahmen im orthopädischen Bereich. Mit diesen Hilfsmitteln kann eine Stellungskorrektur vorgenommen und eine Führung des Fußes erreicht werden. Eine Physiotherapie kann zudem wirkungsvoll einem Voranschreiten der Fehlstellung vorbeugen. Dabei kommen Streckbehandlungen und spezifische Bewegungsübungen zum Einsatz. Auch medizinische Fußpfleger tragen mit einer entsprechenden Behandlung und gegebenenfalls Verbänden dazu bei, dass die Begleiterscheinungen wie Schwielen und Hühneraugen gelindert und vermieden werden können.Wenn die Schmerzen aber zu groß, bzw. die ästhetischen Störungen zu schwerwiegend oder weitere medizinische Indikationen gegeben sind, kann auch ein operativer Eingriff angezeigt sein. Die Bestimmung der Beweglichkeit, der Zehenlänge und der Abstände zwischen den Zehen ist für die Auswahl des operativen Verfahrens wichtig. Der Hammerzeh kann angesichts dieser Faktoren entweder mit einer Sehnenverlagerung oder einer Gelenkrekonstruktion korrigiert werden.
Vorbeugen durch korrektes Schuhwerk
Um Hammerzehen zu vermeiden oder diesen frühzeitig entgegen zu wirken, spielt das Schuhwerk eine entscheidende Rolle. Zu kleine oder zu enge Schuhe können dazu führen, dass die Zehen gestaucht werden. Dies kann auf lange Sicht die Fußmuskeln schwächen. Die Muskulatur ist dann nicht mehr in der Lage, die Position der Zehen korrekt zu steuern. Dieser Prozess kann bis hin zu einer Versteifung der betroffenen Zehen gehen. Achten Sie also immer besonders auf den korrekten Sitz Ihrer Schuhe und ausreichend Platz nach vorne und zu den Seiten, sowie auf nicht drückende, formelastische Materialien – das gilt für Straßenschuhe genauso wie für Hausschuhe! Hier finden Sie eine Auswahl geeigneter Hausschuhe!Hausschuhe im Sprachgebrauch
Nicht nur an den Füßen, sondern auch in aller Munde: Der Hausschuh hat einen festen Platz im deutschen Sprachgebrauch. Für ihn gibt es zahlreiche Synonyme und regional unterschiedliche Bezeichnungen, aber auch so manche Redensart, die sich um den Hausschuh rankt.
Mit über 90 Millionen Sprechern ist Deutsch die meistgesprochene Sprache Westeuropas. Wie der Sprachatlas von Spiegel Online zeigt, gibt unter anderem auch die jeweilige Bezeichnung für das heimische Schuhwerk Aufschluss darüber, woher man stammt. Denn für manche (wichtige) Dinge haben wir in unserer vielfältigen Sprache auch viele Worte. So sind immer Hausschuhe gemeint, egal ob jemand vom Schlapfen, Schlappen, Pantinen, Puschen, Schlurren, Schlappschuhen, Schlorren, Pampuschen, Schluffen Babuschen oder der Österreicher vom Schlappen und der Schweizer vom Finken spricht.
Kein Wunder also, dass auch die sprichwörtliche Verwendung entsprechend groß ist. Zahlreiche Redewendungen drehen sich um die heimische Fußbekleidung. So kippt man schon einmal aus den Latschen, wenn man hört, dass da einer ganz schön unter dem Pantoffel steht, von dem man es vielleicht nicht dachte. Ein mutiges "blas mir in die Schuhe", wie es die Schweizer kennen, ist nicht in jedem Haushalt an der Tagesordnung. Doch welcher Ehemann hat zuhause schon viel zu sagen? Kaum einer, zumindest nicht, wenn er trödelt. Da heißt es schnell und bestimmt: Nimm Deine Quadratlatschen vom Couchtisch und komm in die Puschen!
Wer möchte da schon in seinen Schuhen stecken? Erklärt er später in der Männerrunde, er habe vielmehr seine Frau zur Eile antreiben müssen, obgleich er in ihrem Angesicht keine Widerworte wagte, dann kann man diesen Mann sicher mit Fug und Recht als Pantoffelhelden bezeichnen. Denn in der deutschen Rechtstradition ist der Schuh ein Symbol für Macht und Herrschaft. Hieran anknüpfend wurden im 19. Jahrhundert die Pantoffeln scherzhaft zum Sinnbild des Regiments der Ehefrau im Haushalt. Aber dafür soll an dieser Stelle niemandem die Schuld in die Schuhe geschoben werden.
Vielmehr wissen wir ja auch: Wenn die Herrenrunde am Stammtisch zu tief ins Glas schaut, wird sich die treusorgende Ehefrau am nächsten Morgen wieder um den Mann kümmern, wenn er aussieht, wie der Tod auf Latschen. Schließlich will sie am Abend vielleicht eine flotte Sohle mit ihm aufs Parkett legen und sich dabei nicht die Schuhe im Gehen besohlen lassen.
Doch das ist ein anderes Paar Schuhe und wie heißt es so schön: Schuster bleib bei deinen Leisten! Schweifen wir also nicht ab und machen einen Hemmschuh aus diesem Beispiel. Und deshalb zurück zum Hausschuh. Und dabei wollen wir natürlich fair bleiben. Auch für die Damen gibt es eine entsprechende Begrifflichkeit. Wenn sie eine stark ausgeprägte häusliche Ader haben, werden sie scherzhaft auch schon mal als Pantoffeltierchen bezeichnet.
Also bitte nicht schlapp machen – lesen Sie auch noch den Rest! Denn es gibt noch ein weit verbreitetes Wortspiel, bei dem der Hausschuh deutlich besser wegkommt. Oder wer verbringt nicht gerne mal einen gemütlichen Abend vor dem Pantoffelkino, also dem heimischen Fernsehapparat?
So wird ein Schuh draus!
Hohlfuß
Charakteristisch für einen Hohlfuß ist ein stark überhöhtes Längsgewölbe des Fußes. Damit ist diese Fehlstellung zumindest optisch das Gegenstück zum Plattfuß. Der in der Fachsprache auch als Pes cavus oder Pes excavatus bezeichnete Hohlfuß kann je nach Ausprägung zu großen Schwierigkeiten beim Laufen, sowie großen Schmerzen führen.
Ein Hohlfuß ist in den meisten Fällen angeboren, kann aber auch im Laufe des Lebens erworben sein. Lähmungen, Friedreich-Ataxie und Nervenschäden können die Ursache sein. Ebenso eine Schwäche der Fußmuskeln und der Bänder. Umgekehrt kann ein Hohlfuß ein erstes Anzeichen einer Muskelerkrankung sein. Generell unterschiedet man zwei Formen: Den Ballenhohlfuß und den Hackenhohlfuß. Beim deutlich häufiger auftretenden Ballenhohlfuß liegt die Körperlast stärker auf dem Ballen, beim Hackenhohlfuß auf der Ferse.
Zu den typischen Beschwerden zählen Druckstellen an der höchsten Stelle des Spanns, sowie an der Fußsohle im Bereich des Ballens und der Zehen, die sich häufig stark krümmen, eine Krallenartige Haltung einnehmen und versteifen. Die Folge sind Probleme beim Gehen und ein erhöhtes Risiko, umzuknicken, zu stürzen und Verstauchungen zu erleiden. Eine weitere unangenehme Begleiterscheinung sind Hühneraugen. Die Fehlstellung macht sich auch am Schuhwerk bemerkbar: Diese sind am Ballen und am äußeren Rand überdurchschnittlich schnell verschlissen.
Die Art und Weise der Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Fehlstellung. Die gängige konservative Maßnahme sind orthopädischen Einlagen und Nachtschienen. Einlagen können das Fußgewölbe stützen und den Vorfuß entlasten. Achten Sie bei der Auswahl Ihrer Schuhe und Hausschuhe in unserem Shop darauf, dass das Schuhwerk über herausnehmbare Wechselfußbetten verfügt und für eigene Einlagen geeignet ist.
Unterstützung bieten zudem Schuhe mit einem hohen Schaft. Sie geben dem Fuß zusätzlichen Halt und verhindern das Umknicken. Tragen Sie also unbedingt Schuhwerk, das auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist! Verzichten Sie möglichst auf Absätze und stärken Sie Ihre Fußmuskulatur. Gymnastik-Übungen können die orthopädische Behandlung unterstützen. Fachärzte beraten Sie gerne in dieser Frage. Sollte dies nicht ausreichen, können auch spezielle orthopädische Schuhe angezeigt sein. Hier finden Sie eine Übersicht von Hausschuhen für ProblemfüßeHornhaut
Hornhaut ist die Verdickung der äußersten Schicht der Haut. Sie entstehen, wenn die Haut einer ständigen Reibung, beispielsweise durch das Tragen von zu engen Schuhen, ausgesetzt ist. Auch Barfußlaufen oder starke Belastungen wie regelmäßiges Joggen begünstigen das Entstehen von Hornhaut oder Schwielen. Die Hornhaut ist eine wichtige Schutzschicht für unsere Füße, kann aber zu Schmerzen führen oder Risse bilden.
Hüttenschuhe
Als Hüttenschuhe bezeichnet man knöchelhohe, strumpfähnliche Hausschuhe mit einer flachen dünnen Sohle. Ihren Namen verdanken sie ihrem Ursprung als leichtes Austausch-Schuhwerk der Bergsteiger beim Betreten der Berghütten. Diese strumpfähnlichen Hausschuhe aus Wolle waren sehr flexibel, angenehm wärmend und fanden leicht einen Platz im Rucksack. Zwischenzeitlich haben die Hüttenschuhe längst ihren Siegeszug vom Gipfel in die heimischen Wohnzimmer angetreten und begeistern hier vor allem an kalten Tagen ihre Träger.
Heute werden hohe Hausschuhe aus Walkstoff mit einem Strickbündchen eher als Hüttenschuhe bezeichnet und diese werden vornehmlich in den eigenen vier Wänden getragen.I
Innenfutter
Das Innenfutter von Hausschuhen kann aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Als besonders angenehm und förderlich für das Fußklima hat sich Lammfell erwiesen. Dieses hat den Vorteil, alle natürlichen Klimatisierungseffekte der Schafwolle mitzubringen. Überschüssige Wärme und Feuchtigkeit werden abtransportiert und das Fell passt sich durch das Tragen an die individuelle Fußkontur an. Aber auch manche Kunstfasern sorgen für ein wohliges Gefühl an den Füßen und haben sich als geeignet erwiesen.
K
Kork-Latex-Fußbett
Ein Kork-Latex-Fußbett bringt viele Vorteile mit sich: Es liefert Stabilität beim Gehen und höchste Bequemlichkeit. Die Materialmischung passt sich durch das Tragen der individuellen Fußform an und unterstützt somit auf natürliche und unverwechselbare Weise die Abrollbewegung des Fußes. Das Material bringt auch die dafür nötige Flexibilität mit. Das macht Hausschuhe mit einem Fußbett aus Kork und Latex besonders gesund und komfortabel zugleich.
L
Laufsohle
Die Laufsohle ist die unterste Schicht der Sohle, die im direkten Bodenkontakt steht. Sie nutzt sich durch das Laufen ab und sollte deshalb besonders abriebfest sein. Gleichzeitig ist es wichtig, dass die Laufsohle einen rutschhemmenden Halt und damit Sicherheit bietet, aber dennoch flexibel ist.
Speziell bei Hausschuhen muss zudem besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, dass die Laufsohle auch schonend zu den jeweiligen Fußböden ist. Ebenfalls im Innenbereich zu Recht geschätzt sind Eigenschaften wie ein geräuscharmer Auftritt und natürlich eine gute Isolierung gegen Bodenkälte.
Die verwendeten Materialien von Leder, Spaltleder, Gummi und Latex sind vielfältig und bieten jedes für sich Vorteile, die je nach gewünschter Nutzung und den heimischen Bodenbelägen eine ideale Lösung bieten. Die Laufsohle kann rutschhemmend, wasserabweisend oder besonders leise gestaltet sein, je nach gewünschtem Verwendungszweck oder gesundheitlichen Erfordernissen ist hier die richtige Wahl von Bedeutung.Lammfellhausschuhe
Wie der Name schon sagt, sind diese Hausschuhe entweder komplett oder teilweise aus echtem Lammfell gefertigt. Dieses bringt von Natur aus viele Vorteile mit sich, von denen die Füße besonders, aber nicht nur im Winter profitieren.
Lammfell hält angenehm warm und zeichnet sich durch einen besonderen Tragekomfort und hervorragende Isoliereigenschaften aus. Es passt sich der individuellen Fußform an und darf deshalb im ersten Moment durchaus etwas eng wirken, wenn die Hausschuhe neu sind. Dieser Zustand gibt sich nach kurzer Zeit und die Lammfellhausschuhe passen förmlich wie angegossen. Wie auch Wollfilz oder Wollwalkstoff hat Lammfell eine natürlich klimatisierende Wirkung. Überschüssige Wärme und Feuchtigkeit wird aufgenommen und eine ideale Temperatur im Schuh gewährleistet.
Hier finden Sie unser Sortiment Lammfellhausschuhe für Damen und Herren.Leder
Leder ist eine durch Gerbung veredelte und haltbar gemachte Tierhaut. Die Lederoberfläche ist die nach Außen gelegene Hautschicht und meist glatt und weich. Die darunter liegende Schicht wiederum ist für die Festigkeit verantwortlich. Als besonders geschmeidiges, aber dennoch zähes und relativ festes Material mit einer hohen Haltbarkeit wird Leder seit jeher für die Schuhproduktion verwendet. Schon die über 5300 Jahre alte Gletschermumie „Ötzi“ trug Schuhe aus Leder. Das Material ist besonders vorteilhaft für Hausschuhe, da es der sehr hohen Belastungen standhalten kann, die durch äußere Einflüsse wie Schmutz, Reibung und Stößen, sowie Fußschweiß, Zug und Druck durch die Bewegung auf Pantoffeln einwirken.
Hier finden Sie eine Auswahl an Lederhausschuhen.M
Mokassin
Der Mokassin ist ein weicher Schuh, der den Fuß mit Leder umschließt. Charakteristisch ist das separat eingenähte Vorderblatt. Als eines der ältesten Schuhmodelle blickt der Mokassin auf eine lange Geschichte zurück, die in der Assoziation eng mit den nordamerikanischen Ureinwohnern als Schöpfer dieser Schuhform verbunden ist. Nicht zuletzt Hollywoodfilme prägten bis heute den urwüchsigen Mythos dieser Schuhform und der Herstellung als reine Frauensache.
Nach Europa kamen die Mokassins im 18. Jahrhundert. Sie wurden laut Wikipedia von den europäisch-stämmigen amerikanischen Siedlern nach England geschickt, wo sie als Hausschuhe zur Mode wurden. Dies verwundert auch nicht, sind Mokassin durch ihre weiche Machart doch prädestiniert für diesen Einsatzbereich. Denn der Schlupfschuh ohne Absatz besteht zumeist aus weichem Leder. Ein Nachteil erwächst daraus nur für Personen, deren Füße einen besonderen Halt und Führung benötigen.
Ins Auge fällt zunächst das typische, mit Wellen eingenähte Blatt mit seiner bewusst sichtbaren Naht, das ein prägendes Merkmals der Mokassins ist. Ursprünglich ist diese Art des Schuhs dadurch gekennzeichnet, dass sie weder über eine separate Brandsohle, noch über ein Innenfutter verfügt. Heute bestimmt allerdings das markante Aussehen zumeist über die Zuordnung zu diesem Schuhtyp.
Hier finden Sie eine Auswahl unserer beliebtesten Mokassins.N
Naturkautschuk
Naturkautschuk wird aus der Latexmilch des Gummibaumes gewonnen. Das Material zeichnet sich im Vergleich zu herkömmlichen PVC durch sein besonderes Microklima aus. Naturkautschukprodukte haben die Eigenschaft, besonders weich, geschmeidig und flexibel zu sein. Auch wenn es sehr kalt wird härtet es nicht aus. Durch seine Molekülstruktur besitzt es hervorragende Stoßdämpfereigenschaften, sowie eine große Verschleiß- und Zerreißfestigkeit. Ebenfalls ist bei einem Direktkontakt zu den Füßen eine wesentlich geringere Schweißbildung vorhanden, als bei herkömmlichem PVC.
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Orientalische Ursprünge
Hausschuhe sind den Menschen schon seit der Antike ein bekannter Schutz der Füße vor Kälte und Verletzungen. Von Asien und dem Orient aus eroberten sie Europa und sind heute ein fester Bestandteil der Bekleidung im Haus. Blickt man in der Geschichte der Hausschuhe zurück, stellt man schnell fest, dass speziell im europäischen Raum die heimische Fußbekleidung zunächst überwiegend den Frauen vorbehalten war, ja ihnen sogar zu mehr Größe verhalf und manchmal, zumindest spöttisch, auch zu mehr häuslicher Macht.
Die ersten Hausschuhe bestanden zumeist aus einer groben, gestrickten Wolle, waren also äußerlich am ehesten mit den heutigen Hüttenschuhen zu vergleichen. Im antiken Rom allerdings waren bereits pantoffelähnliche Schlupfschuhe aus Leder oder Stoff bekannt, die so genannten Soccus.Sie diente als Fußbekleidung der antiken Komödienschauspieler und kamen als Hausschuh zunächst für Frauen in Mode. Die ältesten archäologischen Funde von Hausschuhen stammen aber aus koptischen Gräbern des 2. Jahrhunderts. Über Byzanz gelangten sie nach Italien und sind seit dem 15. Jahrhundert auch im übrigen Europa bekannt.
Weibliches Schuhwerk und Pantoffelhelden
Im 19. Jahrhundert nannte man bequemes Schuhwerk speziell für das Haus generell Pantoffeln, auch wenn sie ein Fersenteil hatten und damit in der heute üblichen Klassifizierung der Schuhtypen eher als Halbschuhe eingestuft werden müssten. Aus dieser Zeit stammt auch die noch heute gebräuchliche Redensart „unter dem Pantoffel stehen“. Bürgerliche Ehefrauen waren damals eng an das Haus gebunden, dort war ihr Lebensmittelpunkt und dort trugen sie Pantoffeln. Ehemänner, die sich der häuslichen Herrscherin unterordneten, standen dem entsprechend „unter dem Pantoffel“ und wurden gar zu „Pantoffelhelden“.In Spanien und bald auch in Venedig gewann der hinten offene Schuhtypus, der als Chopine bezeichnet wurde, nicht nur immer mehr an Bedeutung, sondern auch an Absatzhöhe: Eine aus Kork bestehende Plateausohle ließ die Trägerinnen deutlich an Körpergröße gewinnen. Diese Sonderform der Pantoffel diente als Überschuh, der unter den langen Kleidern nicht sichtbar war.
Aus Bābūsch wird die Pusche
Seinen Ursprung hat der Pantoffel aber im Orient und Asien. Hier sind die offenen Schlupfschuhe für das Haus seit Jahrhunderten bekannt und ein fester Bestandteil der Bekleidungskultur. Dies macht sich auch im Sprachgebrauch bemerkbar, beispielsweise im Norddeutschen: Die Bezeichnungen Puschen oder auch Pampuschen gehen sehr wahrscheinlich auf den persischen Ausdruck Papusch oder auch Babusche, zurück. Die deutsche Bezeichnung ist laut Wikipedia dem Französischen Wort Babouche, das über das arabische Bābūsch (auf Persisch pāpūsch) für „Fußbekleidung“ zurückgeht. Es setzt sich aus den Bezeichnungen Pā „Fuß“ und Pūschīdan „anziehen“ zusammen. Den gleichen Ursprung hat vermutlich der polnische Ausdruck Papuć.Die klassische Form dieser Papuschen steht noch heute für als Sinnbild orientalischer Kleidung: Weich, mit Stickereien und Edelsteine reich verziert, bunt schillernd und mit einer charakteristischen Formung der Spitze versehen wecken sie Assoziationen von Tausend und einer Nacht.
Aber auch in Japan werden innerhalb der Wohnung grundsätzlich Hausschuhe getragen. Mehr noch besitzt man hier zumeist auch noch spezielle Toilettenhausschuhe, die beim Betreten des WCs angezogen werden.
Orthopädische Einlagen
Mit orthopädischen Einlagen können einige Fehlstellungen und Überlastungen der Füße, aber auch der Knie, der Hüfte, dem Rücken und sogar dem Kopf ausgeglichen werden. Sie haben eine medizinische Funktion und verschaffen Linderung bei Beschwerden.
Für die Wahl der Hausschuhe bedeutet dies, dass Personen, die auf orthopädische Einlagen angewiesen sind, auf spezielle Eigenschaften des Schuhwerks achten müssen. Wie auch bei Straßenschuhen müssen die Hausschuhe geeignet sein, um die Einlagen aufzunehmen und trotzdem noch ausreichend Platz für den Fuß zu lassen. Speziell hierfür haben manche Hersteller die Möglichkeit integriert, die vorhandenen Fußbetten herausnehmbar in die Schuhe einzuarbeiten. So können Einlagen unkompliziert platziert werden. Eine Auswahl entsprechender Hausschuhe finden Sie hier.P
Pantoffeln
Pantoffeln sind Hausschuhe mit einem offenen Fersenbereich. Leicht schlüpft man in die lediglich aus Sohle und Vorderkappe bestehenden Schuhe, deren traditionelle Form vermutlich im Orient entstand und durch archäologische Funde in koptischen Gräbern des 2. bis 8. Jahrhunderts belegt ist. Pantoffeln stehen bis heute als Synonym für bequeme Hausschuhe. Beim Material für Pantoffeln haben sich vor allem Filz und Walkstoff aus Schurwolle als besonders geeignet erwiesen. Aber auch Leder eignet sich hervorragend als Obermaterial für diese Schuhform.
Hier finden Sie eine große Auswahl an Pantoffeln für Damen und Herren.Pantoffelhelden in Film und Fernsehen
Es wird gemunkelt, dass Peter Cushing sich bei den Dreharbeiten zu „Star Wars Episode IV“ in seinen Stiefeln so unwohl fühlte, dass er lieber Hausschuhe trug und seine Füße nicht gefilmt wurden. Andere Helden der Leinwand wiederum trugen ihre Puschen ganz offen zur Schau. Vielmehr noch gehörten sie zum Image der verkörperten Persönlichkeit und rundeten den Auftritt erst richtig ab.
Beginnt man damit, auf Hausschuhe im TV zu achten, dann ist man erstaunt, wie oft sie einen besonderen Platz einnehmen. So manche Perlen der Film- und Fernsehgeschichte rückt die „Schlappen“ nahezu gezielt ins Licht und zeigt die Helden bewusst im bequemen Hausschuh. Schließlich verkörpert dieses Schuhwerk auch etwas: Einen Sinn für Gemütlichkeit, Tradition und das Gefühl, zuhause zu sein. Erstaunlicherweise ist dies speziell in Film und Fernsehen oft alles andere als „uncool“. Auffällig bei den „Pantoffelhelden“ ist nicht zuletzt: Trotz ihrer teilweise stark herausgearbeiteten Schrullen, sind sie damit praktisch immer Sympathieträger. Hier unsere liebsten Filmhelden im Hausschuh:
Einfach kultig
Unsterblich gemacht hat sich Jeff Bridges, der als der Dude in „The Big Lebowski“ in Schlappen und Bademantel durch den Supermarkt schlurft. Wer den Film kennt weiß, dass es dazu keinerlei weiterer Kommentare benötigt. Einfach unverwechselbar kultig!
Ausgebeulte Shorts, ein altes T-Shirts und ausgetretene Slipper – so erlebt man Georg Clooney im herzlichen Familiendrama „The Descendants – Familie und andere Angelegenheiten“ und ist begeistert. Viele Jahre zuvor fegte schon Louis de Funes im Film „Der Querkopf“ unvergessen und in der für ihn typischen, hektisch-aufgeregten Art in Pantoffeln durch Haus und Fabrikanlage.Reife Leistungen
Der 100 jährige der aus dem Fenster stieg und verschwand – im Roman und dem gleichnamigen Erfolgsfilm lässt uns Allan Karlsson an seinem explosiven Leben teilhaben und beginnt seine Geschichte mit der Flucht aus dem Altersheim – an den Füßen: Hausschuhe!
Ähnlich macht sich auch die 78-jährige Hilde in Hausschuhen und Kittelschürze auf den Weg, um zur Schwarzen Madonna nach Altötting zu pilgern. Und dies just, als ihr Sohn sie wegen Anzeichen von Alzheimer in ein Altersheim stecken will. In beiden Filmen zeigt sich, dass hier nicht nur die Verwirrung des Alters im Spiel ist, sondern beide betagten Helden in Hausschuhen noch einiges zu bieten haben.Holmes und Hipster
Die Postbank stilisiert den vermeidlich spießigen, karierten Hausschuh zum zunächst zentralen Symbol einer jungen Hipster-Kultur in ihrer Kreditwerbung und erzielt damit eine Wirkung, die den Hausschuh zum echten Kultstatus verhilft. Und diesen hatte die edle Pusche sogar schon bei Sherlock Holmes, der bekanntlich auch seinen Tabak in einem persischen Pantoffel auf dem Kaminsims verwahrte. Eine ganz andere Schluffe gelangte in Monty Pythons „Life of Brian“ zu höchster Popularität.Gezeichnete Gags
Doch nicht nur über die verschiedenen Epochen, sondern auch durch die verschiedenen Stilrichtungen hinweg tauchen immer wieder Hausschuhe in Film und Fernsehen auf. „Bubu, der Hund mit dem Hausschuh“ zeigt damit seinen tollen Trick und auch Hermann und Berta, das Kult-Zeichentrick-Ehepaar von Loriot machten es vor: Sie immer in Pumps und mit Perlenkettchen, er in Pantoffeln. Sie begeisterten schon vor Jahrzehnten das Fernsehpublikum, auch wenn die beiden selbst bekanntlich nicht „in den blöden Kasten gucken“ mussten (wenn der Fernseher kaputt ist)… denn zumindest Berta ließ uns wissen: „Ich schau kein Fernsehen, ich schau vorbei.“
Pantoletten
Pantoletten sind offene Schuhe ohne Fersenbereich, die leicht an- und auszuziehen sind. Sie gehören zur Familie der Schlupfschuhe. Der Begriff setzt sich aus den Worten Pantoffel und Sandalette zusammen, was bereits Aufschluss über die zentralen Eigenschaften dieser Schuhform gibt. Sie sind idealtypisch durch einen freien Fersenbereich und breite Riemen gekennzeichnet. Ihre leichte Handhabung und der luftiger Sitz, sowie ihr Dasein als modischer Dauerbrenner, der sich leicht kombinieren läßt, tragen zur großen Beliebtheit dieser Schuhform bei.
Hier finden Sie eine große Auswahl an Pantoletten für Damen und Herren.Plattfuß
Bei einem Plattfuß senkt sich das Längsgewölbe des Fußes bis hin zum vollständigen Bodenkontakt ab. Das Fußskelett und damit dessen gesamte Statik geraten aus dem vorgesehen Gleichgewicht, was eine Erhöhung der Verletzungsgefahr bedeutet. Folgeschäden und Schmerzen durch eine unnatürliche Druckbelastung sind keine Seltenheit.
Medizinische Maßnahmen wie stützende Einlagen sind angezeigt. Bei der Wahl des richtigen Schuhwerks ist deshalb darauf zu achten, dass die Schuhe und Hausschuhe für die Verwendung von Einlagen geeignet sind.
Hier finden Sie weitere Informationen zum Thema Plattfuß, sowie eine Auswahl von Schuhen und Hausschuhen, die sich für eigene Einlagen eignen.Puschen
Die Bezeichnung Puschen stammt meist aus Norddeutschland und gilt hauptsächlich für weiche, meist sind hinten geschlossene Hausschuhe (siehe Hüttenschuh) . Es können damit aber auch weiche Filzpantoffeln oder ähnliches gemeint sein.
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Rist
Der Rist oder auch Spann genannt, beschreibt den Fußrücken, also die Oberseite des Mittelfußes. Die Höhe des Fußrückens variiert individuell sehr stark und wird durch den Knochenbau bestimmt.
Bei der Auswahl der richtigen Schuhe und Hausschuhe ist es wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten, um ein bequemes und gesundes Schuhwerk zu wählen. Beispielsweise ist bei einem hohen Rist, also einem ausgeprägten Fußrücken, darauf zu achten, dass die Hausschuhe dem Fuß auch in diesem Bereich den nötigen Freiraum bieten, um Schmerzen und Druckstellen zu vermeiden.
Auch das richtige Material, wie dehnbarer Wollwalkstoff oder das ebenso anpassungsfähige Lammfell sind hier ideal geeignet.S
Sandalen
Die Sandale zählt zu den ältesten Grundformen für Schuhe. Schon in den antiken Kulturen trugen die Menschen Sandalen. Bis heute sind diese Schuhe sowohl im Haus, als auch auf der Straße insbesondere im Sommer nicht mehr wegzudenken. Als Sandale bezeichnet man Riemenschuhe, die sich durch Leichtigkeit und viel Luft für die Füße auszeichnet. Grundsätzlich verfügen klassische Sandalen über keinen oder lediglich einen kleinen Absatz.
Hier finden Sie eine Auswahl an Sandalen für den Sommer.Schuhgröße
Die Schuhgröße ist eine alphanumerische Angabe, welche die Größe eines Schuhs oder Fußes kennzeichnet. In Kontinentaleuropa entspricht eine Schuhgröße 6,67mm. Die Länge des Schuhs bezieht sich allerdings nicht auf den Fuß, sondern auf den Leisten, also dem fußförmigen Formstück für die Schuhfertigung, sowie auf die Innensohle des Schuhs. Die Länge dieser so genannten Brandsohle setzt sich aus der Länge des Fußes und einer Zehenzugabe zusammen, die den nötigen Spielraum zum Abrollen beim Gehen liefert. Lesen Sie hierzu auch: Wie berechnet sich die Schuhgröße
Schuhweite
Die Schuhweite gibt Aufschluss darüber, wie schmal oder breit ein Schuh ist. Die Angabe der Weite erfolgt in Buchstaben, beginnend bei F für die schmalste Form. In der Reihenfolge des Alphabets werden die Schuhe breiter bis zur Weite M.
Wie Sie die zu Ihren Füßen passende Schuhweite ermitteln, erfahren Sie hier.Slipper
Als Slipper oder Slippers bezeichnet man im Allgemeinen Schlupfhalbschuhe und Hausschuhe, die einen nur angedeuteten oder maximal halbhohen Schaft haben. Die Bezeichnung Slipper umschreibt die Tatsache, dass man im Gegensatz zu Schnürschuhen oder Schaftschuhen einfach in sie hineinschlüpfen kann. Je nach Region werden Slipper auch als Loafer oder Schlüpfer bezeichnet.
Hier finden Sie eine Auswahl an modischen und praktischen Slippern.Spaltleder
Spaltleder besteht aus der Innenseite der gegerbten Tierhaut. In der Hausschuhproduktion findet Spaltleder insbesondere für Sohlen Verwendung. Diese zeichnen sich dadurch aus, dass sie besonders leicht und flexibel sind.
Spann
Der Begriff Spann oder auch Rist beschreibt den Fußrücken, also die Oberseite des Mittelfußes. Die Höhe des Fußrückens variiert individuell sehr stark und wird durch den Knochenbau bestimmt.
Bei der Auswahl der richtigen Schuhe und Hausschuhe ist es wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten, um ein bequemes und gesundes Schuhwerk zu wählen. Beispielsweise ist bei einem hohen Spann, also einem ausgeprägten Fußrücken, darauf zu achten, dass die Hausschuhe dem Fuß auch in diesem Bereich den nötigen Freiraum bieten, um Schmerzen und Druckstellen zu vermeiden.
Auch das richtige Material, wie dehnbarer Wollwalkstoff oder das ebenso anpassungsfähige Lammfell sind hier ideal geeignet.Spreizfuß
Als Spreizfuß bezeichnet man die Senkung des Quergewölbes des Mittelfußes, infolge eines Auseinanderweichens der Knochenstrahlen. Als Folge dieser Fehlstellung bilden sich häufig Hornhaut und schmerzende Schwielen unter dem Mittelfußknochen. Gering ausgeprägt macht der Spreizfuß ansonsten zumeist wenig Probleme. Er ist jedoch ein Risikoindikator für die Entwicklung eines Hallux valgus. Klicken Sie hier für weitere Informationen und Tipps zum Spreizfuß
Sprengung
Die Sprengung bezeichnet man bei Schuhen die Höhendifferenz zwischen Vorfuß und Ferse. Diese Erhöhung hängt ganz von der Art der Schuhe ab. Der Begriff gibt also einen Hinweis auf die Ausformung der Sohle, die wichtig für die Unterstützung des Fußes beim Abrollen ist.
Unter einer Spitzensprenung versteht man den Abstand zwischen Schuhspitze und Boden. Die Absatzsprengung beschreibt die Kurve der Fersenkappe und den Absatz des Schuhs.
Ihren Ursprung hat die Absatzmode an Schuhen aber im Reiten: Der Absatz gab den Reitern Halt; er vermied, dass die Schuhe durch die Steigbügel rutschten.U
Übergröße
Als Schuhe und Hausschuhe in Übergrößen werden Modelle bezeichnet, die es auch in Ausführungen oberhalb der durchschnittlich angebotenen Schuhgrößen gibt. Die Schuhindustrie konzentriert sich aus Kostengründen vorwiegend auf die Größen, die an eine Mehrheit der Füße passen. Dies ist der Größenbereich von 36 bis 46.
Bei Damen beginnt die Bezeichnung als Übergröße ab der Schuhgröße 42. Für Herren spricht man ab einer Schuhgröße von 47 von einer Übergröße. Der Hausschuhexperte bietet Damen und Männern, die auf großem Fuß leben, eine breite Auswahl an Hausschuhen von den klassischen Pantoffeln bis zum warmen Hüttenschuh bis Größe 50. Hier finden Sie eine Übersicht über Hausschuhe in großen Größen.V
Vegan
Der Begriff „Vegan“ bezeichnet eine Lebensweise, welche bewusst auf jegliche Arten von Tierprodukten verzichtet. Zugunsten der Umwelt wird der Fokus auf die Entwicklung und Verwendung von tierfreien Alternativen gesetzt. Dazu zählen Pflanzenfasern, PET, Bio-Baumwolle und Polyurethan, welche zu der Produktion unserer veganen Hausschuhe verwendet werden.
Polyethylenterephthalat ist ein Kunststoff, welcher aus recycelten PET Flaschen gewonnen und anschließend zu Filz weiterverarbeitet wird. Dieser Filz dient unter anderem Obermaterial für Hausschuhe. Dieser Filz wir als eine vegane Alternative zu tierischer Wolle benutzt.
Polyurethane sind weiche Kunststoffe/Kunstharze und werden zur Herstellung von Schuhsohlen verwendet. Mit diesem Stoff gelingt es den Herstellern leichte und flexible Sohlen zu produzieren. Diese werden hauptsächlich als Dämpfung innerhalb der Zwischensohle verwendet.
Hier kommen Sie zu einer Übersicht aller veganen Hausschuhmodelle.
Vegetabile Gerbung
Die vegetabile Gerbung ist das traditionelle Verfahren zur Veredlung von Tierhäuten, bei der ausschließlich pflanzliche Gerbstoffe verwendet werden. Chemische Zusätze, wie sie bei der mittlerweile üblichen Chromgerbung genutzt werden, finden hier keine Anwendung. Bei der vegetabilen Gerbung wird die so genannte Gerberlohe verwendet. Diese besteht aus Pflanzenteilen und verschiedenen Hölzern und Rinden, die gemahlen und zu einem Sud verarbeitet werden. Besonders die gerbstoffreichen Rinden und Blätter von Eichen und Fichten eignen sich hierfür.
Auf den ersten Blick scheint dies ein besonders ökologisches und auch für den Endverbraucher verträgliches Verfahren zu sein. Und in der Tat hat das pflanzliche Gerbverfahren hier gewisse Vorteile. Das auf diese Weise veredelte Leder weist aber auch Schwachstellen auf. So ist es nicht in gleicher Weise widerstandsfähig wie anderes Leder, reagiert empfindlicher auf Feuchtigkeitseinflüsse und Sonneneinstrahlung. Auf der anderen Seite verursachen diese Einflüsse wiederum eine mit der Zeit entstehende, besondere Optik, die auch gewünscht sein kann.
Kritisch betrachtet werden muss auch der deutlich höhere Einsatz von Zeit und Gerbstoffen bei der vegetabilen Gerbung. Zudem entsteht bei dieser Methode deutlich mehr Schmutzwasser. Wie wissenschaftliche Studien bewiesen haben, sind mittlerweile die vegetabile Gerbung und die Chromgerbung nahezu gleich ressourcenschonend.
Anmerkung: Bei der Sortimentsauswahl achten wir gezielt auf ein möglichst optimales Gleichgewicht zwischen einer nachhaltigen Produktion und einer hohen Haltbarkeit der verwendeten Materialien, damit Sie eine ungetrübte und langanhaltende Freude an Ihren Hausschuhen haben.W
Walkstoff
Hausschuhe aus Walkstoff sind besonders flexibel, warm und angenehm zu tragen. Ein guter Walkstoff sollte immer aus 100% reiner Schurwolle bestehen. Damit bringt er alle positiven Eigenschaften mit, welche Schafswolle zu einem von Natur aus idealen Material macht, wenn es um eine optimale Klimatisierung geht: Er wärmt sehr gut, führt überschüssige Temperatur und Hitze an die Umgebung ab und sorgt so ganz natürlich für eine