Datenschutzeinstellungen

Herzlich willkommen beim Hausschuhexperten! Auch wir nutzen die hilfreichen Cookies in unserem Shop. Einige sind notwendig, während andere uns helfen, den Shop und die Besuchererfahrungen zu verbessern. Bitte wählen Sie nachfolgend, welche Cookies gesetzt werden dürfen, und bestätigen Sie dies durch "Auswahl bestätigen" oder akzeptieren Sie alle Cookies durch "Alle auswählen". Viel Vergnügen beim Hausschuhkauf!

Cookies, die für die Grundfunktionen unseres Shops notwendig sind (z.B. Navigation, Warenkorb, Kundenkonto).
Cookies, über die wir Informationen zur Art und Weise der Nutzung unseres Shops sammeln. Mit deren Hilfe können wir den Einkauf für Sie weiter optimieren. Beispiel-Anwendung: Google-Analytics, Google Analytics 4.
Über Marketing-Cookies wird es uns ermöglicht, den Inhalt auf unserer Website aber auch die Werbung auf Drittseiten möglichst relevant für Sie zu gestalten. Bitte beachten Sie, dass Daten hierfür teilweise an Dritte übertragen werden. Beispiel-Anwendungen: Criteo oder Facebook.
Filter
Suche
Service Login
Merkliste
Warenkorb

02.06.2016: Hallux Valgus - wenn der große Zeh querschlägt

Vom Hallux Valgus spricht der Mediziner bei einem Schiefstand des großen Zehs. Dieser ist der deutlich sichtbare Ausdruck einer fehlerhaften Biomechanik des Fußes, während der so genannte Hallux Rigidus eine Form der Arthrose ist.

Beim Hallux Valgus, auch Schiefzehe genannt, verlaufen die Sehnen am Vorderfuß zu den Zehen hin nicht mehr zentral über das Gelenk. Als Folge tritt der Ballen des großen Zehs oft deutlich am Fußinnenrand hervor. Die Schiefzehe ist der deutlich sichtbare Ausdruck eines Spreizfußes und mehr als nur ein ästhetisches Problem. Je nach Ausprägung kann ein Hallux Valgus Schmerzen beim Gehen hervorrufen und die Lebensqualität empfindlich einschränken. Als Auswirkung kann sich auch der Gang der betroffenen Personen und damit die gesamte Statik des Körpers verändern und Folgeschäden an Sprunggelenk, Knie und Hüfte, sowie der Wirbelsäule hervorrufen.

Auf das Schuhwerk kommt es an
Die Hauptursache für diese Fehlstellung des ersten Mittelfußknochens ist neben einer erblichen Vorbelastung vor allem das langjährige Tragen ungeeigneter Schuhe. Frauen sind überproportional häufig von dieser Fehlstellung betroffen, da sie ein schwächeres Bindegewebe haben insbesondere hohe Absätze dazu beitragen, dass die so genannten Mittelfußköpfchen ständig belastet werden. Dieses tritt schließlich durch den Druck auf den großen Zeh nach Außen hervor. Der sichtbare Ballen ist also keine Knochenablagerung, wie oft gemutmaßt wird, sondern der nach außen verschobene und schief stehende Zeh selbst. Als Folge werden die Bänder gereizt, schmerzhafte Druckstellen, Hornhaut und Schwielen können sich bilden, sowie Hautreizungen, Schwellungen und Entzündungen können entstehen. Die Bildung eines Spreizfußes wird begünstigt. Dies wiederum führt zu einer Einschränkung der Beweglichkeit des Großzehs und kann in einer Versteifung münden.

Doch nicht nur der große Zeh ist betroffen. Auch die übrigen Zehen leiden unter dieser Fehlstellung, da ihnen durch die Schrägstellung wichtiger Platz genommen wird. Als Folge können Krallen- oder Hammerzehen entstehen, die ebenfalls unbeweglich werden können. Dieses Phänomen wird häufig durch zu enge Schuhspitzen mitverursacht. Aber auch zu kurze Schuhe führen dazu, dass die Zehen aus ihrer natürlichen und gesunden Stellung verdrängt werden und beim Abrollvorgang nicht mehr ordnungsgemäß nach vorne verschoben werden.

Was Sie tun können:
Will man diese Art der Fehlstellung vermeiden, muss man sich keine Sorgen machen, nun völlig auf Highheels oder Absatzschuhe im Allgemeinen verzichten zu müssen. Dennoch sollte man bedenken, dass diese nicht zu lange und zu häufig getragen werden sollten.

Im Anfangsstadium kann dem Hallux Valgus durch eine Umstellung auf flaches und genügend Freiraum bietendes Schuhwerk begegnet werden.

Widmen Sie Ihren Füßen die nötige Aufmerksamkeit und unterstützen Sie eine gesunde Stellung durch Fußgymnastik. Diese fördert den Erhalt der Beweglichkeit der Zehen und schult die Stützmuskulatur des Fußgewölbes.

Leiden Sie bereits unter einem Schiefstand des Großzehs, achten Sie auf Schuhwerk, das über elastische Stretcheinsätze verfügt oder im Fall von Hausschuhen aus flexiblem Obermaterial, wie beispielsweise Wollwalkstoff gefertigt ist. Dieses gibt nach und schützt Sie vor Schmerzen durch Druckstellen.

Je nach Ausprägung können orthopädische Schuhe oder entsprechende Einlagen gegen die Schmerzen beim Gehen helfen. Ihr behandelnder Arzt kann Ihnen hier weiterhelfen. Sind die Schmerzen bereits zu stark, kontaktieren Sie eine Fachperson und informieren Sie sich gegebenenfalls über einen operativen Eingriff.